Trauergruppen

Trauer: (K)ein Tabuthema?

Der Trauernde braucht Mitmenschen, die seine Geschichte mit dem Herzen mithören und mit ihm mitfühlen. Nicht selten treten an die Stelle des Mitgefühls unpassende Ratschläge, die auch wie Schläge wirken können.
In den Trauergruppen wollen wir nicht vom Schmerz ablenken und beschwichtigen oder vertrösten. Vertröstungen enthalten eine Zurückweisung, währen Trost uns einlädt.
Wir bieten sowohl eine offene Gesprächsgruppe, als auch eine geschlossene und begleitete Trauergruppe an. In der begleiteten Gruppe wachsen und herrschen Verbindlichkeit und Vertrauen, die Teilnehmer bleiben während zehn Abenden dieselben und begeben sich in dieser Zeit auf einen gemeinsamen Weg.
In der gemeinsam zu verbringenden Zeit beschränken wir uns nicht nur auf Gespräche, sondern beschäftigen uns auch mit Symbolen und Bildern, sowie mit Ritualen. Für Trauernde ist es oft sinnvoll, zunächst an einer offenen Gruppe teilzunehmen, bevor sie sich in einen begleiteten Prozess der Trauerarbeit begeben.

So oder so dauert ein Gruppenabend mit gemeinsamem Imbiss zwei bis drei Stunden.

Vor der definitiven Anmeldung bieten wir interessierten Teilnehmern ein ausführliches, individuelles Vorgespräch an.

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